Scheren
Auf dem Bauernhof Sennweid in Wädenswil werden jeden Frühling die Schafe geschoren. Die Schur wird von einem professionellen Schafscherer durchgeführt, welcher die Schafe mit geübten Handgriffen von ihrer Winterwolle befreit.
Es dauert 2-5 Minuten um ein Schaf zu scheren





Waschen
Nach der Schafschur ist die Wolle noch stark verschmutzt. Sie ist sehr fettig und verklebt und wird Schweisswolle genannt. Um das Fett zu lösen wird die Wolle zuerst in warmes Wasser, dann in ein Wasserbad mit Wollwaschmittel gelegt, damit sich der Schmutz und das Fett löst. Nach dem Waschen der Wolle wird sie leicht ausgedrückt und zum Trocknen ausgelegt.
Bild 1/5
Die Wollmenge eines ausgewachsenen Schafes beträgt 4 kg




Kardieren
Nach dem Trocknen wird die Wolle sorgfältig auseinandergezupft, um grobe Fremdkörper aus der Wolle zu entfernen. Danach ist sie bereit für den nächsten Arbeitsschritt, das Kardieren. Dabei werden Wollflocken nach und nach in eine Maschine geführt, die aus zwei gegeneinander laufenden, mit Drahthäkchen besetzten Walzen besteht. Im gekardeten Kammzug verlaufen alle Wollfasern in dieselbe Richtung.
Bild 1/6
60gramm kardierte Wolle




Spinnen
Spinnen bezeichnet den ganzen Prozess der Herstellung von Garnen aus Fasern. Dies geschieht durch das Verziehen und Verdrehen der Fasern. Nach dem Reinigen und Kardieren der Wolle liegen die Fasern parallel. Sie lassen sich nun von Hand auseinanderziehen und mit dem Spinnrad oder einer Handspindel verspinnen. Weiter können zwei gesponnene Fäden miteinander verzwirnt werden um so einen reissfesteren Faden zu erhalten.
Bild 1/8
194 Meter versponnene Wolle wiegt 60 gramm






Weben
Die Weberei ist eine textile Technik bei der zwei Fadensysteme, die Kettfäden und die Schussfäden miteinander gekreuzt werden. Durch das Verflechten dieser beiden Fadensysteme entstehen verschiedene Muster, welche man Bindungen nennt. Durch das wechselweise heben und senken zweier Schäfte entsteht die einfachste Bindung, die Leinenbindung. Die Schussfäden werden auf Spulen oder sogenannten Handschützen aufgewickelt um mit einem Webschiffchen oder von Hand nacheinander von einer Webkante zur anderen eingezogen.
Bild 1/8
248 Fäden sind auf den Webstuhl aufgespannt für eine Webbreite von 60cm (gewebter Code)






Musterserie
Eine Reihe gewebter Musterstücke zeigen durch verschiedene Strukturen und Musterungen die Vielseitigkeit der Wolle auf. Gewebestrukturen und unterschiedliche Techniken werden erkennbar. Die Leinenbindung ist die elementarste, stabilste und einfachste Gewebebindung.
Ein Musterstück wiegt 60 gramm und ist 28 x 24cm gross









Scheren
Auf dem Bauernhof Sennweid in Wädenswil werden jeden Frühling die Schafe geschoren. Die Schur wird von einem professionellen Schafscherer durchgeführt, welcher die Schafe mit geübten Handgriffen von ihrer Winterwolle befreit.
Es dauert 2-5 Minuten um ein Schaf zu scheren





Waschen
Nach der Schafschur ist die Wolle noch stark verschmutzt. Sie ist sehr fettig und verklebt und wird Schweisswolle genannt. Um das Fett zu lösen wird die Wolle zuerst in warmes Wasser, dann in ein Wasserbad mit Wollwaschmittel gelegt, damit sich der Schmutz und das Fett löst. Nach dem Waschen der Wolle wird sie leicht ausgedrückt und zum Trocknen ausgelegt.
Bild 1/5
Die Wollmenge eines ausgewachsenen Schafes beträgt 4 kg




Kardieren
Nach dem Trocknen wird die Wolle sorgfältig auseinandergezupft, um grobe Fremdkörper aus der Wolle zu entfernen. Danach ist sie bereit für den nächsten Arbeitsschritt, das Kardieren. Dabei werden Wollflocken nach und nach in eine Maschine geführt, die aus zwei gegeneinander laufenden, mit Drahthäkchen besetzten Walzen besteht. Im gekardeten Kammzug verlaufen alle Wollfasern in dieselbe Richtung.
Bild 1/6
60gramm kardierte Wolle




Spinnen
Spinnen bezeichnet den ganzen Prozess der Herstellung von Garnen aus Fasern. Dies geschieht durch das Verziehen und Verdrehen der Fasern. Nach dem Reinigen und Kardieren der Wolle liegen die Fasern parallel. Sie lassen sich nun von Hand auseinanderziehen und mit dem Spinnrad oder einer Handspindel verspinnen. Weiter können zwei gesponnene Fäden miteinander verzwirnt werden um so einen reissfesteren Faden zu erhalten.
Bild 1/8
194 Meter versponnene Wolle wiegt 60 gramm






Weben
Die Weberei ist eine textile Technik bei der zwei Fadensysteme, die Kettfäden und die Schussfäden miteinander gekreuzt werden. Durch das Verflechten dieser beiden Fadensysteme entstehen verschiedene Muster, welche man Bindungen nennt. Durch das wechselweise heben und senken zweier Schäfte entsteht die einfachste Bindung, die Leinenbindung. Die Schussfäden werden auf Spulen oder sogenannten Handschützen aufgewickelt um mit einem Webschiffchen oder von Hand nacheinander von einer Webkante zur anderen eingezogen.
Bild 1/8
248 Fäden sind auf den Webstuhl aufgespannt für eine Webbreite von 60cm (gewebter Code)






Musterserie
Eine Reihe gewebter Musterstücke zeigen durch verschiedene Strukturen und Musterungen die Vielseitigkeit der Wolle auf. Gewebestrukturen und unterschiedliche Techniken werden erkennbar. Die Leinenbindung ist die elementarste, stabilste und einfachste Gewebebindung.
Ein Musterstück wiegt 60 gramm und ist 28 x 24cm gross








